Ansätze meiner Arbeit

Mein Name ist Valerie Banik und hier findet ihr meine bisherigen Ansätze und Reflexionen zur Begleitung von Klient:innen und Kursteilnehmer:innen. Diese Ansätze sind für mich wichtige Grundlagen.

Meine Qualifikationen findet ihr hier.

Foto: Sascha Krautz

Ansätze

Ausgangspunkt ist – dass alle* mit unterschiedlichen Ausgangspunkten eine Begleitung, Beratung oder ein Training aufsuchen.

Das Ziel kann gleich /ähnlich sein und der Weg unterschiedlich. Aus diesem Grund verfolge ich folgende Ansätze:

#überdeneigenenpratzenrand – ein positionierter Ansatz

Aus einer positionierten Perspektive unterrichten bedeutet, dass ich (*1986) mir meiner eigenen (Nicht-)Erfahrungen als weiße, migratisierte, große, ableisierte cis-Frau bewusst bin, wenn ich mein Wissen aus Wissenschaft, Coaching, Beratung wie auch Embodiment, Fitness, Kampfsport und Selbstverteidigung mit meinen Klient:innen teile.

Ich begleite und unterrichte mit einem verorteten Mindset – d.h. ich spreche Menschen ihre Perspektiven auf ihre Grenzwahrnehmungen und Erfahrungen nicht ab, werte diese nicht, insbesondere wenn ich darin eine privilegierte Perspektive einnehme. Ich gehe mit meinen gesellschaftlich strukturierten Zugängen in Bezug auf Privilegien und Diskriminierungen bewusst um und berücksichtige diese in der Begleitung.

Meine Arbeit ist durch eigene Erfahrungen im Kontext von Migration und Zugehörigkeit geprägt. Ich bin in Deutschland mit polnischer Familiengeschichte aufgewachsen und war viele Jahre staatenlos – Erfahrungen, die meinen Blick auf Identität, soziale Sicherheit, Teilhabe und gesellschaftliche Positionierungen nachhaltig beeinflusst haben.

Diese Perspektive fließt nicht als Fokus, sondern als Sensibilität in meine Arbeit ein: in ein achtsames Verständnis für Übergänge, Rollenwechsel, Empowermentprozesse und die Frage, wie Menschen sich in unterschiedlichen sozialen Kontexten verorten.

Sie hilft mir, mit besonderer Klarheit auf Themen wie Identität, Selbstwert, Leistung, Resilienz und Zugehörigkeit zu schauen – ohne dabei Erfahrungen (wie z.B. rassistische Diskriminierung) zu vereinnahmen, die nicht meine sind.

Zentral ist für mich einen sicheren und bestärkenden Raum zu schaffen, in dem jede einzelne Person sich im eigenen Tempo und eigener Weise mit Übungen und Fragen auseinandersetzen kann.

#holisticapproach – ein ganzheitlicher Ansatz

Meine Begleitung ist durch unterschiedliche Bereiche geprägt – einerseits durch mein Fachwissen aus Sportmentaltraining, Resilienztraining , Embodiment – Training und psychologischer Beratung wie auch jahrelanger wissenschaftlichen Auseinandersetzung zu Diskriminierung und Sprache.

Mein Wissen ergänze ich durch eigene praktische Erfahrungen wie der jahrelangen Arbeit in gesellschaftlichen Organisationen und Vereinen, meiner jahrerlangen Tätigkeit im Sicherheitsbereich wie auch über zehnjährigen Erfahrungen als Trainerin und ehemalige Kämpferin (Muay Thai).

Das heißt ich verbinde wissenschaftliche, körper- und ressourcenorientierte Perspektiven in meine Arbeit.

#traumasensibler Ansatz

Zum holistic approach gehört für mich auch das Bewusstsein, dass Traumaerfahrungen eine Rolle in der eigenen Auseinandersetzung mit Bewegung spielen können – sei es als auslösender oder empowernder Moment.
Leider werden Traumaerfahrungen, traumatische Erlebnisse (beispielsweise durch (Sport)Verletzungen) oft ignoriert und tabuisiert.
In meiner Betreuung arbeite ich traumasensibel – das bedeutet ich biete z.B. Methoden aus dem Embodiment- Bereich an, wie der Body2Brain-Methodik (geschützte Marke nach Croos Müller) , sich damit stabilisierend auseinanderzusetzen.
Meine Angebote ersetzen allerdings keine professionelle psychotherapeutische Begleitung, sondern können in Absprache als Ergänzung stattfinden. Ich bin mir meines begrenzten Tätigkeitsbereichs bewusst und markiere das ausdrücklich.